Jes 35,1-6b; Eph 1, 3-6+11-12; Lk 1, 26-38.
„Fürchte dich nicht, Maria!“ – „Mir geschehe nach deinem Wort.“
Verdichtet auf diese beiden Aussagen erkennen wir die Art der Beziehung, die Gott zu den Menschen sucht. Wir sollen uns nicht fürchten vor seiner Macht, denn er setzt sie zum Heil der Menschen, seiner Kinder, ein. Auch wenn Maria natürlich erschrickt, als sie erfährt, dass sie ledig schwanger wird – das kam in jener Zeit einem Ausschluss aus der Gesellschaft gleich und hätte darum auch fast die Ehe mit Josef verhindert – sie glaubt dem Engel, dass der Entschluss Gottes Heil bedeutet und fügt sich deshalb seinem Willen.
