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Gottesbeziehung zeigt sich im Handeln

Gottesbeziehung zeigt sich im Handeln

Lesejahr 2025/2026 08. Februar 2026

Jes 58,7-10; Mt 5,13-16; 1 Kor 2,1-5.

Heute fange ich mal mit dem an, was mir die KI zu den drei Texten zusammengetragen hat. Sie beginnt ihre Ausführungen mit: „Hier entsteht ein faszinierender Dreiklang biblischer Stimmen: Prophetie, Evangelium und apostolische Verkündigung. Jede Stelle hat ihren eigenen Ton, aber sie kreisen um gemeinsame Kernthemen.“

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Abstraktes Landschaftsbild mit symbolischen Elementen: Eine stilisierte menschliche Figur in warmem Orange steht im Zentrum, umgeben von einem offenen Buch, einer Flamme, einem goldenen Kreis mit dem griechischen Buchstaben Alpha und einem Kreuz. Ein geschwungener Pfad führt vom unteren Bildrand zur Figur. Die Hintergrundfarben sind kühl und neblig – Blau‑ und Grüntöne dominieren. Die Komposition symbolisiert die Suche des Menschen nach Weisheit, Wort und göttlichem Ursprung. Das Bild verbindet Anfang und Ziel, Offenbarung und Identität.

Vom Anfang her gedacht: Der Mensch als Gottes Spur

Lesejahr 2025/2026 04. Januar 2026

Sir 24,1-4+12-16; Eph 1,3-6+15-18; Joh 1,1-18.

Ein komplexes Thema, ich gebe zu, ich habe mir dieses Mal etwas umfangreicher von der KI helfen lassen. Sirach gibt der Weisheit die Eigenschaft eines Wesens, das im Anfang bei Gott war und von ihm zu den Menschen gesandt wurde. Schließlich schlägt sie ihr Zelt auf das Geheiß Gottes hin in Israel auf, doch sie war immer auf der ganzen Welt gegenwärtig:

„Auf den Wogen des Meeres und auf der ganzen Erde, / in jedem Volk und in jeder Nation hatte ich Besitz.“ (Sir 24, 6)

Johannes erklärt uns, dass das Wort im Anfang bei Gott war und in Christus in die Welt kam. Johannes bezeichnet Jesus Christus als das Fleisch gewordene Wort Gottes. Im Neuen Testament wird aber auch Christus oft mit der Weisheit Gottes gleichsetzt. Jesus wurde in Israel geboren, dem damaligen „Wohnort“ der Weisheit. Das klingt verwirrend und  es erfasst die Situation auch nicht vollständig.

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Symbolische Landschaft im Morgenlicht: eine weite Ebene mit sanften Farben, ein einzelner Mensch in schlichter Kleidung steht am Rand eines Weges, der in die aufgehende Sonne führt – Ausdruck von Demut, Hoffnung und neuer Würde.

Die Gretchenfrage: Willst du ein Kind Gottes sein oder ein Kind der Welt?

Lesejahr 2025/2026 01. Februar 2026

Zef 2,3; 3,12-13; 1 Kor 1,26-31; Mt 5,1-12a.

Alle drei Texte haben diese eine Aussage: Gott wendet sich den Demütigen, Armen, Unscheinbaren zu – und schafft durch sie sein Heil.

Und mit dieser Aussage, „Ich bin in den Schwachen stark“ (2. Korinther 12, 9), stellt er dir die für dein Leben mit ihm die entscheidenden Fragen. Möchtest du in der Welt glänzen? Ist es dir wichtig bewundert zu werden, Einfluss und Macht in dieser Welt zu haben?

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Familie - Mutter, Vater, Kind - mit angedeutetem Heiligenschein. Titel des Bildes: Heilige Familie - gestern und heute

Vom König zum Vater: Wie Gott unsere Beziehungen verwandelt

Lesejahr 2025/2026 28. Dezember 2025

Sir 3,2-6.12-14 (3-7.14-17a); Kol 3,12-21; Mt 2,13-15.19-23. 

Sowohl Jesus Sirach als auch Paulus an die Kolosser haben hier – wie könnte es am Fest der Heiligen Familie anders sein – die Familie im Blickfeld und ihre Weisungen sind eindeutig. Die Familie hat sich dem Oberhaupt, also dem Vater unterzuordnen – er ist quasi der König der Familie, welche die kleinste Zelle des Staates bildet. Die staatliche Ordnung, welche – so das damalige Bild – die himmlische Ordnung 1:1 widerspiegelt, sieht das Volk als Untertanen ihres Königs. Die Völker der Welt einschließlich ihrer Könige und Fürsten sind in diesem Bild die Untertanen Gottes, des höchsten Königs im himmlischen Königsreich. Entsprechend erhält dann auch nicht Maria, sondern Josef Anweisungen vom Engel, mit seiner Familie nach Ägypten zu fliehen und – als Herodes gestorben ist – auch den Ruf in seine Heimat Israel, allerdings nicht nach Bethlehem, sondern nach Nazareth, zurückzukehren. Durch Flucht und Rückkehr erfüllen sich auch zwei Prophezeiungen über den Messias.

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Weite Morgenlandschaft mit sanftem Licht, das durch Wolken auf einen Weg in hügeliger Natur fällt – Symbol für Hoffnung, Aufbruch und geistliche Einheit.

Christus – Ursprung, Mitte und Ziel unserer Einheit

Lesejahr 2025/2026 25. Januar 2026

Jes 8,23b-9,3; 1 Kor 1,10-13.17; Mt 4,12-23.

Als Jesaja dieses Wort Gottes empfängt, ist das Nordreich, also auch Galiläa mit den ausdrücklich genannten Orten Sebulon und Naftali, durch die Assyrer bedroht. Gott kündigt an, dass genau von diesen Orten der Finsternis einmal sein Licht für die Nationen ausgehen wird.

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Eine Person in einem dunklen Raum hält eine brennende Kerze und schaut andächtig in die kleine Flamme. Titel des Bildes: Fürchtet euch nicht!

Weihnachten: Fürchtet euch nicht!

Lesejahr 2025/2026 23. Dezember 2025

 

Jes 9,1-6; Tit 2,11-14; Lk 2,1-14 + Jes 62,11-12; Tit 3,4-7; Lk, 2,15-20 + Jes 52,7-10; Hebr 1,1-6; Joh 1,1-18.

Ich würde jetzt die genannten Texte gelesen und dabei erste Ideen gefunden haben, worüber ich da schreiben möchte (vielleicht wäre das auch bei einem Spaziergang danach oder sogar schon davor geschehen). Dann würde ich die KI gefragt haben, welche gemeinsamen Aspekte und Themen diese Texte haben, um daraus weitere Schreibimpulse zu ziehen. So würde ich vorgehen und so werde ich auch weiterhin vorgehen – meistens zumindest.

Heute geht es aber um Weihnachten. Die Geschichte, die uns die Bibel dazu erzählt, ist wohlbekannt und zum Abschluss erzählt uns der Evangelist Johannes noch etwas über das Licht der Welt, das – für alle, die an ihn glauben und die ihn zum Zentrum ihres Lebens machen – Jesus Christus ist.

Weiterlesen: Weihnachten: Fürchtet euch nicht!
Abstrakte Landschaft mit dunklem Vordergrund und hellem Horizont. Ein einzelner Lichtstrahl fällt vom Himmel auf die Erde und symbolisiert göttliche Berufung und Hoffnung. Keine Personen oder Symbole, warme Farben in Gold und Orange.

Licht der Nationen: Auftrag für jeden Glaubenden

Lesejahr 2025/2026 18. Januar 2026

Jes 49,3.5-6; 1 Kor 1,1-3; Joh 1,29-34. 

Auf den ersten Blick – und so haben wir das im Religionsunterricht gelernt (wenn wir aufgepasst haben) – ist die Textstelle im Buch Jesaja die Prophezeiung, also hier die Ankündigung des Messias, der das Volk Israel wieder einen wird, das Evangelium bezeugt, dass Jesus dieser prophezeite Christus ist, denn dem Täufer wurde das Zeichen genannt, an dem er ihn erkennen sollte und er bezeugt, dass er über Jesus genau dieses Zeichen, die Taube, gesehen habe. Paulus schließlich deutet das Ganze für uns: Jesus kam nicht nur zu den Israeliten, er ist als Herr über alle gestellt, die Gott berufen hat.

Doch diese paar Zeilen sagen viel mehr, wenn man etwas tiefer geht.

Weiterlesen: Licht der Nationen: Auftrag für jeden Glaubenden
Gottes Licht durchbricht die Nacht – ein Zeichen für Ahas, ein Ruf für Josef, ein Trost für uns. Heil kommt nicht aus menschlicher Stärke, sondern aus göttlicher Nähe.

Vierter Advent: Wenn Gott heilt – Ahas, Josef und wir

Lesejahr 2025/2026 21. Dezember 2025

Jes 7,10-14; Röm 1,1-7, Mt 1,18-24. 

Vierter Advent, fast Weihnachten.

Jesaja, Paulus und der Abschnitt im Matthäus-Evangelium haben ein großes Thema: Das, was da vor gut 2000 Jahren geschah, bedeutet Heilung für die Menschen, eine Heilung, über die ganz allein Gott entschied – der Mensch kann sich in diesem Punkt nicht selbst heilen.

Weiterlesen: Vierter Advent: Wenn Gott heilt – Ahas, Josef und wir
Ein warmes, stimmungsvolles Gemälde zeigt die Taufe Jesu im Jordan. Johannes der Täufer legt ihm die Hand auf die Schulter, während über ihnen eine leuchtende Taube als Symbol des Heiligen Geistes herabschwebt. Goldenes Licht strahlt vom Himmel und taucht die Szene in eine Atmosphäre der Würde und des Neubeginns. Die Wasseroberfläche spiegelt sanft die Bewegung, während die beiden Gestalten in ruhiger Andacht verharren. Der Titel „Geliebte Kinder Gottes: Die Kraft der Taufe“ steht klar lesbar im oberen Bereich des Bildes.

Geliebte Kinder Gottes: Die Kraft der Taufe

Lesejahr 2025/2026 11. Januar 2026

Jes 42,5a.1-4.6-7; Apg 10,34-38; Mt 3,13-17.

„So spricht Gott, der HERR, / der den Himmel erschaffen und ausgespannt hat, / der die Erde gemacht hat und alles, was auf ihr wächst, der dem Volk auf ihr Atem gibt / und Geist allen, die auf ihr gehen.“ (Jesaja 42, 5)

Und Auftritt für den Geist Gottes!

Letzte Woche hatte ich den einfach mit in den Cast aufgenommen, obwohl dort ja eigentlich nur Wort und Weisheit genannt waren. Aber nur alle drei gemeinsam ergeben den Sinn. Es ist ein dreieiner Gott, egal wie wir es drehen und wenden. Weisheit, Wort, Geist – Vater, Sohn, Heiliger Geist. Gott hat immer diese drei Ebenen.

Weiterlesen: Geliebte Kinder Gottes: Die Kraft der Taufe
Gnade vor aller Zeit – Hoffnung inmitten der Kälte

Gnade vor aller Zeit – Hoffnung inmitten der Kälte

Lesejahr 2025/2026 14. Dezember 2025

Jes 35,1-6b; Eph 1, 3-6+11-12; Lk 1, 26-38.

„Fürchte dich nicht, Maria!“ – „Mir geschehe nach deinem Wort.“

Verdichtet auf diese beiden Aussagen erkennen wir die Art der Beziehung, die Gott zu den Menschen sucht. Wir sollen uns nicht fürchten vor seiner Macht, denn er setzt sie zum Heil der Menschen, seiner Kinder, ein. Auch wenn Maria natürlich erschrickt, als sie erfährt, dass sie ledig schwanger wird – das kam in jener Zeit einem Ausschluss aus der Gesellschaft gleich und hätte darum auch fast die Ehe mit Josef verhindert – sie glaubt dem Engel, dass der Entschluss Gottes Heil bedeutet und fügt sich deshalb seinem Willen.

Weiterlesen: Gnade vor aller Zeit – Hoffnung inmitten der Kälte
  1. Viele kleine Krümel – Wie Hoffnung wächst
  2. Advent: Bist du bereit?

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