Joh 14,15-21; Apg 8,5-8.14-17; 1 Petr 3,15-18 -> Diesen Artikel anhören
„Er [Jesus] antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Mt 22, 37-40)
Vor zwei Wochen ging es darum, wie wir die Stimme unseres Hirten hören und verstehen und wie wir sie vom üblichen, lauten Geplärre der Welt unterscheiden können.
In dieser Woche verspricht Jesus im Evangelium, uns einen Beistand zu schicken, einen Geist der Wahrheit, der bei uns bleibt. Da wir an einen einzigen Gott glauben, den wir als Vater ansprechen, als Sohn in dieser Welt gesehen und gehört haben und als Geist in uns tragen, verspricht uns Jesus hier nicht weniger, als dass er immer bei uns sein wird – egal was passiert. Der Geist verbindet uns mit Gott, durch ihn sind Vater und Sohn immer ein Teil voneinander und ein Teil von uns. Und der Geist verbindet auch uns untereinander. Durch ihn ist Kirche nicht nur ein Verein, sondern eine heilige Familie, eine Einheit.
