Alles fing damit an, dass ich mir wieder mehr Kopfkino – also sprechende Bilder im Kopf – wünschte, um kreative Schreibanlässe für meine Homepage zu haben … also nicht das Elend in der Welt, sondern die Schreiberei hier. Dass ich mir zu diesem Anlass einen Satz Tarot-Karten kaufte, kam an „höherer Stelle“ offensichtlich nicht besonders gut an. Seither habe ich eine Flut sprechender Bilder in meinem Kopf, gegen die die Bildchen auf den Tarot-Karten geradezu simpel, ja armselig sind.
Vielleicht sollte ich einfach mal wieder sonntags in den Gottesdienst gehen, war zu lange nicht mehr da. Die Gedanken anderer anzuhören, ein paar vorformulierte Texte aufzusagen und ein paar durchaus gefällige Lieder zu singen ist sowohl zeitlich wie auch arbeitstechnisch wesentlich weniger aufwändig, als dieses Wirrwarr sprechender Bilder in sequentielle Texte zu pressen. Aber wenn ich ehrlich bin (und wie sollte ich meinem Gott da etwas vormachen können), will ich’s gar nicht anders…
Also, warum lässt Gott das Elend zu? (also jetzt das in der Welt, nicht das in meinem Kopf)
