Was das Grundgesetz mit Gott zu tun hat

Heute, am 23. Mai 2024, feiern wir in Deutschland 75 Jahre Grundgesetz. Aber was hat das mit Gott zu tun?

Paulus ruft uns zu: „Gehorcht der Staatsgewalt, denn sie ist euch von Gott gegeben!“ Wir haben damit heute so unsere Schwierigkeiten, aber im Grunde hat er recht – auch wenn er sich, da er das heutige Modell der Demokratie gar nicht kannte – unter Staatsgewalt natürlich was ganz anderes vorstellte.

Was ist denn die Staatsgewalt in einer Demokratie? Die aktuell anstehenden Europawahlen, in Baden-Württemberg auch noch zusätzlich die Kommunalwahlen, machen doch deutlich: Wir alle sind die Staatsgewalt!

Herabsendung des Geistes – Wenn Gott den Seinen nichts mehr vorenthält

Wir lesen in der Apostelgeschichte, wie die Jünger verängstigt in einer Stube hocken. Plötzlich bricht ein Tosen vom Himmel her los und der Geist Gottes fällt wie Feuerzungen auf sie herab – auf jeden einzelnen. Da hält sie nichts mehr! Sie gehen raus auf die Straße, verkünden das Evangelium, taufen jeden der das wünscht auf den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist und in jeden Getauften fährt der Geist Gottes. Nicht nur an jenem ersten Pfingstsonntag des neuen, des vollendeten Glaubens an diesen ganz besonderen Gott; seit diesem Tag ist Gott nicht mehr zurückzuhalten. Wer ihn ernsthaft anruft bekommt Antwort, wird aufgenommen.

17. Mai: Happy Birthday, Enya!

Was hat das hier verloren? Für mich viel!

Ich rede hier über eine innere Welt. Ich kann sie nicht sehen, ich kann sie nicht ertasten. Ja, ich kann sie inzwischen oft fühlen, gelegentlich habe ich das Gefühl, sie für einen kurzen Moment geradezu riechen zu können. Doch die Welt um mich herum sagt: Du träumst, wach auf!

Widerspricht Freude am Leben der christlichen Lehre?

Paulus sagt es frei heraus:

„Aber was mir Gewinn war, das habe ich um des Christus willen für Schaden geachtet; ja, wahrlich, ich achte alles für Schaden gegenüber der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn, um dessentwillen ich alles eingebüßt habe; und ich achte es für Dreck, damit ich Christus gewinne“ (Phil 3, 7-8)

In seinen Augen ist alles, was diese Welt und dieses Leben zu bieten hat, Dreck, völlig wertloser Mist, nur noch Wert aus tiefstem Herzen verachtet zu werden.

Teil 2: Aber wenn alles eins ist, warum braucht’s dann überhaupt drei dafür?

Die Notwendigkeit ergibt sich für Gott aus seiner Art, den Menschen nachzugehen. Es genügt ihm nicht, von uns zu fordern, zu ihm zu kommen; er will uns dabei helfen. Und es begründet sich aus dem Bilderverbot in den 10 Geboten:

„Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht!“ (Ex 20, 4-5)

Teil 1: Was ist ein dreifaltiger Gott?

Gott Vater, Gott Sohn, Gott Heiliger Geist – Christen glauben, das ist ein Gott; Kritiker des christlichen Glaubens zählen durch und kommen zu dem Schluss, das seien drei Götter. Was stimmt nun?

Es gibt viele theologisch schön formulierte Erklärungen, warum diese drei nur einer sind, ich will es heute mal mit einem Bild probieren:

Lügner

Nicht immer finden wir bei Jesus die Aussage zu einem bestimmten Sachverhalt genau dort, wo wir sie vermuten. Wie Lüge zu verstehen ist, sagt er zum Beispiel auch, während er den Ehebruch erklärt:

„Jeder, der eine Frau ansieht, um sie zu begehren, hat in seinem Herzen schon Ehebruch mit ihr begangen.“ (Mt 5,28)

Was Jesus hier sagt, gilt im Grunde für jede Sünde, auch die Lüge. Sie beginnt im Kopf! Wenn ich also etwas sage und dabei etwas weglasse, um damit von der eigenen Verantwortung abzulenken oder einem Anderen zu schaden, bin ich ein Lügner. Lüge beginnt immer mit der Absicht andere zu täuschen, um aus dieser Täuschung einen Vorteil zu gewinnen.

„Meinen Frieden gebe ich euch“

Diese Welt hat keinen Frieden, denn die Menschen sind unfähig zum Frieden. Das ist hart und das ist frustrierend!

Und in diese laute, gewalttätige Welt hinein ruft Jesus: „Ich gebe euch meinen Frieden!“ Was meint er damit? Den Frieden, den wir in der nächsten Welt erleben werden? Da ich hier und heute lebe, wäre das ein geringer Trost. Auch wenn Paulus in seinem Briefen diese Welt als Mist betrachtet, so ist sie für das Hier und Jetzt die einzige Möglichkeit, der einzige Ort.

Gott gibt es nicht!?

Ich liebe Dokuserien, in denen mir Astrophysiker das Universum erklären.

Da gibt es zum Beispiel die schwarzen Löcher. Einstein hat deren Existenz mit Hilfe der Mathematik bewiesen. Wenn man diese Dinger aber dann genauer betrachtet, stellt man fest: sie widersprechen den Gesetzen der Physik. Trotz dieses Widerspruchs gibt es nach den aktuell gültigen Aussagen der Physik diese schwarzen Löcher. Aber Gott gibt es nicht?